Marienborn: Ein Ort der Mahnung an die Deutschen Teilung

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ist der Ort der ehemaligen Deutsch-Deutschen Teilung an Deutschlands größte Autobahn A2.
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
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Ort der Erinnerungen für Jung und Alt

Auf dem Gelände der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn neben der größten Ost-West-Verbindung Deutschlands, Bundesautobahn A2 Berlin – Hannover, ist vieles aus der Geschichte der Grenzübergangsstelle erhalten – von der Kontrollstelle für die Reisepässe, über die Lichtmasten und Garagen bis hin zum Kontrollturm. Selbst die ehemalige Wechselstube der Staatsbank der DDR, wo Bürger der Bundesrepublik bei ihrer Einreise in die DDR ihr Geld in Ost-Mark umtauschen mussten, ist erhalten geblieben. Sowie auch die Kontrollstellen des Zoll der DDR, kann der Besucher mit einer kleinen Dokumentation in Augenschein und Luft von damals aufnehmen. Geleitet wird der Interessiert durch Wegmarkern und Erklärungen, die den Weg durch die Gedenkstätte leiten.

Marienborn war die größte und bedeutendste Kontrollstelle an der deutsch-deutschen Grenze

Dem Reisenden auf der A2 wird nicht nur zeitig durch die großen Hinweisschilder zu der Gedenkstätte hingewiesen, sondern die erhaltenen ehemaligen Wachtürme an der damiligen deutsch-deutschen Grenze zeigen auf die Gedenkstätte hin. Dieser damalige Grenzübergang von der Bundesrepublik und der DDR stellte von 1945 bis zur Wiedervereinigung beider Staaten im Jahr 1990 einen der westlichsten Punkte der ehemaligen Systemgrenze dar und war die größte und bedeutendste Kontrollstelle an der deutsch-deutschen Grenze. Wegen der geografisch günstigen Lage zu Berlin wurde über Marienborn der Hauptteil des Transitverkehrs zwischen Westdeutschland und Westberlin abgewickelt, zudem diente die Autobahn als Reiseroute in die DDR und andere Ostblockstaaten.

Zeit zum Erkunden und Entdecken ist ein (muss)

Wer Interesse an die Geschichte, die der Ort immer noch in sich birgt, solle Zeit für eine Führung über das Gelände nehmen. Dem Besucher kann eine Vielzahl und Eindrücke vom Ausmaß der Überwachung, der Schikane und des Machtmissbrauchs erfahren. „Während der Führung erfahren interessierte, dass sogar in Särgen nach vermeintlichen `Republikflüchtlingen` gesucht wurde und wie gründlich Autos nach möglichen Verstecken durchsucht wurden“, betont die Gedenkstätte.

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